abstand

100-jähriges Bestehen


Donaueschinger Musiktage


 


Die Quelle neuester Musik seit 1921

 

Wer nach Orten fragt, die für die Musikentwicklung des 20.Jahrhunderts bedeutsam waren und sind, wird rasch auf den Namen Donaueschingen stoßen - den Ort, den schon Thomas Mann als Zentrum neuer Musik literarisch verewigt hat.
Die 1921 unter fürstlicher Protektion neu gegründeten Donaueschinger Musiktage existierten fünf Jahre lang als Zentrum zeitgenössischer Kammermusik – mit Paul Hindemith als prägender Figur, aber auch mit Uraufführungen von Berg, Schönberg und Webern. 
1950 gelang ein diesen Blütejahren adäquater Neubeginn in Zusammenarbeit mit dem Südwestfunk, der sein Orchester zur Verfügung stellte und damit einen neuen Programmschwerpunkt einbrachte. So konnten wichtige Orchesterwerke nicht nur der klassischen Moderne, sondern auch von jüngeren Komponisten bekannt gemacht werden: Von Pierre Boulez, Karlheinz Stockhausen, Luigi Nono und Iannis Xenakis waren in den fünfziger Jahren skandalumwitterte Uraufführungen instrumentaler Werke zu hören. Danach setzten Krzysztof Penderecki und György Ligeti, später auch Wolfgang Rihm in Orchester-Uraufführungen neue Akzente.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.swr.de/donaueschingen