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Ort: Basel
Becketts Klassiker des Absurden Theaters als Oper des Avantgardisten György Kurtág - eine sicherlich spannende Erfahrung!
Für Sonntag, den 26.04.2026 bieten wir den Liebhabern der Oper unter den Musikfreunden und deren Freundinnen und Freunden den Besuch einer sicherlich außergewöhnlichen Oper im Theater Basel an: „Fin de partie“ von György Kurtág. Diese Oper des mittlerweile 99-jährigen Komponisten und Pianisten wurde im Jahre 2018 an der Mailänder Scala uraufgeführt. Das Werk basiert auf dem gleichnamigen Drama „Endspiel“ von Samuel Beckett (1906 – 1989), wobei der Text der Oper vom Komponisten selbst stammt.
Vielleicht benötigen wir für den Besuch ein wenig Mut. Denn sowohl inhaltlich als auch musikalisch führt uns diese Oper in unbekannte, vielleicht auch verdrängte Regionen unseres Bewusstseins und Unterbewusstseins. Handelt sie doch von „Macht und Ohnmacht, Erinnerung und Verdrängung, Zuneigung und Erniedrigung, während die Welt draußen zerfällt“, so schreibt es zumindest das Theater Basel in seiner Ankündigung.
Es führt die Oper als Schweizer Erstaufführung zum anstehenden 100. Geburtstag des Komponisten auf. György Kurtág (*19. Februar 1926) gilt neben György Ligeti und Péter Eötfös als der erfolgreichste ungarische Komponist nach 1945. Er hat sich als Pianist und Kammermusiklehrer mit der gesamten Bandbreite zeitgenössischer Musik beschäftigt und „es war sein lang gehegter Wunsch, Becketts Stück zu vertonen“.
Im Zentrum Samuel Becketts Drama stehen vier Figuren: Hamm, ein blinder, bewegungsunfähiger Mann, sein Diener Clov sowie Hamms Eltern Nagg und Nell, die in Mülltonnen leben. Das Geschehen kreist um Rituale, Abhängigkeit und Macht, um die Unausweichlichkeit des Endes und auch um die Frage, wie Menschen selbst im letzten Stadium der Existenz an Sprache, Erinnerungen und Beziehungen festhalten.
Wie schon geschrieben: Ein wenig Mut und Neugierde sind für den Besuch dieser Oper sicher vonnöten.
Musikalische Leitung – Gábor Káli, Inszenierung – David Marton, Bühne und Kostüme – Márton Ágh, Lichtdesign – Thomas Kleinstück, Dramaturgie – Elise Boch
Hamm – Nathan Berg, Clov – Michael Borth, Nell – Ursula Hesse von den Steinen, Nagg – Ronan Caillet
Sinfonieorchester Basel, Statisterie Theater Basel
Die Fahrt nach Basel wird von uns organisiert. Es handelt sich um eine Vorstellung am frühen Abend. So werden wir sicher spät am Sonntagabend wieder in Donaueschingen sein.
Termin: Sonntag, 26. April 2026 | 18:30 | Theater Basel, Große Bühne
Spieldauer: ca. 2 Stunden ohne Pause in französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Reservierungsfrist: Kartenbestellungen sind möglich bis zum 20. März 2026
Preis: Teilnahme pro Mitglied 155,00 Euro und pro Nicht-Mitglied 170,00 Euro.
Da wir derzeit nicht sicher wissen, ob wir mit Bus, Kleinbus oder PKW nach Basel fahren werden, könnte unter Umständen eine geringe Nachforderung nötig werden.
Mit verbindlicher Anmeldung und Reservierung der Karte(n) wird eine Anzahlung von 100,00 Euro pro Karte erforderlich, die auf das Vereinskonto einzuzahlen ist (IBAN DE56 6945 0065 0150 9530 26 und BIC SOLADES1VSS bei der Sparkasse Schwarzwald-Baar).
Ansprechpartner zur Buchung: Franz J. Moser, E-Mail opernfahrten@musikfreunde-donaueschingen.de und Tel. mobil 0171 7549028.